Monatsrückblick Mai 2026 – Von Zweigeteilt bis Einhornspardose

In diesen Tagen ist der Wonnemonat Mai deutlich spürbar. Wir haben die erste Hitzewelle

Das Grau hat sich verabschiedet.

Das Blau ist da. 

Jetzt sitze ich hier an meinem Schreibtisch, morgens um 6 Uhr, alle Fenster weit geöffnet, bevor die große Hitze wieder beginnt. 

Der Mai lässt sich in zwei Hälften teilen: Namibia-Zeit und die Zeit danach.

Zweigeteilt

Die ersten 12 Tage des Monats verbrachte ich in Namibia. Reisetage auf einem anderen Kontinent. War nicht mit dem Fahrrad unterwegs, sondern saß oft in einem Geländewagen. Die Zeit war berauschend.

Zuhause wieder angekommen, verbrachte ich viele Abende damit, tausende Fotos zu sichten, Erinnerungen zu sortieren und Worte für meine ersten Blogbeiträge zu finden. Manche Erlebnisse waren so groß, dass sie erst langsam in mir ankommen mussten. 

Inzwischen haben sich viele dieser Erinnerungen bereits in Blogbeiträgen gesammelt.

  • sitze schon am nächsten blogbeitrag:)

In den letzten Tagen tauchte dann mehrfach die Frage auf :

Soll ich überhaupt noch im September mit meinem Fahrrad den Ostseeküstenradweg fahren? 

Die Namibia-Reise war so groß!!!

Vielleicht hat die Reise etwas in Bewegung gebracht, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ist meine Abenteuerlust größer als die Ostsee? Und die Frage: wie werde ich jetzt weitergehen? Ich hab gern alles in trockenen Tüchern und jetzt mit dieser ungeklärten Reise die Tage verbringen, fällt mir schwer. Zumal ich die Hin- und Rückreise zur Ostsee schon gebucht habe. Auch spüre ich, dass ich schiss habe, eine falsche Entscheidung zu treffen. Ach ja, das große Thema Entscheidungen:) 

Das soweit zum Reisethema. 

Bewegungseinheiten im Mai

Im war zum ersten Mal im Freibad und bin meine Bahnen geschwommen, nicht 22 Bahnen wie der Titel eines meiner Lieblingsbücher in 2025 (22 Bahnen von Caro Wahl). Das Wasser war mir doch ein wenig zu kalt für diese Anzahl an Bahnen.

Es gab auch viele Tage, an denen ich einfach bei uns um die Felder spazieren war, meine 10.000 Schritte.

Nicht zu vergessen: eine Fahrradtour zum Rhein.

Bewegung erdet mich. 

Coachingnetzwerk

An einem Abend besuchte ich ein Coachingnetzwerk. Solche Veranstaltungen kosten mich immer etwas Überwindung, weil ich nie weiß, wen ich treffen werde und wie ich mich dort fühlen werde. Umso schöner war es, neue Menschen zu begegnen und festzustellen, dass viele ähnliche Fragen oder Erfahrungen mitbringen.

Das Thema des Abends lautete „Beziehungen“. Im Rahmen eines kurzen Wissens-Snacks wurde das Konzept der „6 Human Needs“ von Tony Robbins vorgestellt. Dahinter steckt die Idee, dass erfüllte Beziehungen auf sechs grundlegenden Bedürfnissen beruhen: Sicherheit, Abwechslung, Bedeutung, Verbundenheit, Wachstum und Beitrag. Ein Gedanke, den ich gerne mitgenommen habe. Das heißt vielmehr: Unsere Bedürfnisse beeinflussen, wie wir handeln, entscheiden und Beziehungen gestalten. Ein spannendes Konzept.

Bunt gemischt – was sonst noch geblüht hat

  • Der Buchclub hat sich wieder einmal getroffen
  • Ich habe gemalt
  • Ein Vorsorgetermin ist erledigt
  • Karate-Schnupperstunden

Was ich aus dem Monat Mai mitnehme: 

“Jeder Mensch sieht die Welt anders”

Ausblick Juni

  • Schreibseminar bei Alexa Henning von Lange „Schreib dich frei“ . Freu mich riesig drauf
  • Ein Termin, auf den ich mich im Juni auch freue, ist eine spirituelle Tageswanderung in der Eifel. Zusammen mit einer lieben Kollegin werde ich einen Tag lang zu Fuß unterwegs sein. Ich bin gespannt, welche Gedanken, Begegnungen und Eindrücke mir auf diesem Weg begegnen werden.
  • Sommersonnenwende: Mit der Sommersonnenwende erreicht das Licht seinen Höhepunkt. Kaum zu glauben. Gerade erst habe ich mich an die langen Tage gewöhnt und freue mich noch immer darüber, dass es abends so lange hell ist. Und doch beginnt mit der Sommersonnenwende bereits die langsame Rückkehr der Dunkelheit.

Erstes “Vorhaben” für 2027 

Ich will endlich die Leipziger Buchmesse besuchen und das im nächsten Jahr. Wie lange schon, nehme ich mir vor, diese Messe zu besuchen. Jedes Mal scheiterte es daran, dass ich die Buchmesse zu spät im Blick hatte. Denn diese Buchmesse braucht Vorbereitung. Rechtzeitig Zimmer buchen, rechtzeitig Bahntickets sichern. Sparen, damit ich es überhaupt umsetzen kann. Denn sind wir einmal ehrlich: so eine  Buchmesse kostet! Bei mir im Regal steht jetzt eine Spardose: Meine Leipziger-Spardose.

Das war’s – jetzt geht es auf in den Juni.

Eure Heike

In meinem Tempo

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