Sonntagmittag. Sitze mit meinem Laptop auf der Couch, rechts von mir liegen einige Bücher die ich zur Zeit lese und links mein Kaffee auf einem Tablet. In diesen Tagen fällt es mir tatsächlich schwer, einen Monatsrückblick zu schreiben. Eigentlich wäre es jetzt, so gemütlich auf der Couch, die perfekte Zeit um zu schreiben! Draußen wird es Frühling. Und wie! Morgens – zum Beispiel – höre ich seit Tagen die Vögel um die Wette zwitschern. Die Narzissen sprießen und Gustav, unser Apfelbaum, hat die ersten Blätter.
Der März war ein perfekter Mix aus Arbeit, Sport, Begegnungen mit lieben Menschen, me-time, neue Impulse, neues Lernen, raus aus meiner Komfortzone (und wieder rein).
Inhaltsverzeichnis
Motivationstief
Doch ich will nicht verschweigen, warum und wieso mir der Monatsrückblick auf einmal so schwer fiel. Mir verging nämlich die Lust am Schreiben, weil alles was ich schrieb – oder geschweige denn überhaupt schreiben wollte – da mischte sich sofort meine innere Kritikerin ein. “Das kannst du so nicht schreiben”, “das hört sich blöd an”, “so schreibt keine Autorin, schon mal gar nicht eine Schriftstellerin, die du ja so gerne sein möchtest”, “das kannst du besser schreiben”, “das versteht keiner”, “das ist langweilig”, “das interessiert nicht”, “wer will das schon wissen”. Bei all diesen Sätzen, die ich so von meiner inneren Kritikerin hörte, ist doch klar, dass mir die Lust am Schreiben verging. Aber ich bin die Chefin im Haus und das heißt: ich schreibe und ich schreibe einen Rückblick, der mir auch Freude bereitet.

Fastenzeit “7 Wochen anders Leben”
Voll Motivation begann ich die Fastenzeit. Ich hatte ein großes Vorhaben und wollte sieben Wochen – also bis Ostern – auf Süßes verzichten. Ich, die täglich mindestens eine halbe Tafel Schokolade isst oder Kekse oder sonst ein Süßkram. Also “Großes Vorhaben”! Das ging leider schon am zweiten Tag in die Hose und wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch gar nicht, ob ich es wirklich wollte.
Mein zweites Vorhaben war und ist weiterhin das Intervallfasten. Es gibt verschiedene Formen des Intervallfasten. Ich habe mich für das 16:8 entschieden. Das heißt, ich faste 16 Stunden und 8 Stunden, in denen ich dann essen darf (eigentlich nur zwei Mahlzeiten). An manchen Tagen läuft es gut, dann frühstücke ich gegen 11 Uhr und meine letzte Mahlzeit ist gegen 19 Uhr. Manchmal gestaltet sich der Tag so, dass ich erst gegen 12 Uhr frühstücken kann, dann ist meine letzte Mahlzeit 20 Uhr. Im Großen und Ganzen geht es mir mit dem Intervallfasten gut. Ich freue mich auf die erste Mahlzeit am Tag, gleichzeitig fühle ich mich besonders in der Fastenzeit am Morgen körperlich und geistig fit. Das Intervallfasten werde ich weiter machen, auch über die Fastenzeit hinweg.
Neben der 16:8 Methode gibt es z. b. noch die 5:2 Methode, heißt an fünf Tagen in der Woche wird normal gegessen und an zwei Tagen sehr wenig. Diese Methode spricht mich überhaupt nicht an und habe sie auch noch nicht ausprobiert. Bleiben wir bei dem Thema Gesundheit, denn der Monat März war auch von Bewegung geprägt.
Bewege dich, dehne dich liebevoll aus und hab Vertrauen
Das ist mein Motto für das Jahr 2025 und es läuft. Im Monat März begann ich endlich wieder regelmäßig in “mein Fitnessstudio“ zu gehen. Endlich. Denn ich habe mich danach gesehnt und nach meiner zweiseitigen Hüft-OP ist der Heilungsprozess so gut fortgeschritten, dass Bewegung eine wahre Wonne ist. So bin ich fast regelmäßig 2 bis drei mal die Woche ins Studio gegangen oder, wie es so schön heißt, ins Shim. Ich find das richtig toll und die ersten Erfolge zeigen sich auch schon. Gehe aufrechter, fühle mich ein wenig dynamischer und hab Muskeln am Bauch:) Das motiviert mich natürlich weiterzumachen und Muskeln sind wichtig beim Älterwerden. Schließlich will ich noch lange selbständig Treppen steigen können, meinen Koffer tragen oder beweglich bleiben. Heute etwas für morgen tun. Immer ein bisschen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Das habe ich mittlerweile verstanden. Da fällt mir ein, dass Anselm Grün oft von “dem rechten Maß” im Leben spricht. Da ist was dran und gefühlt würde ich sagen, bin ich auf dem richtigen Weg.

Fitness-Studio-Besuch
Was sonst noch war
Ostara
Zum ersten Mal habe ich zu Ostara (21. März) an einer Zeremonie teilgenommen. Ostara ist ein Jahreskreisfest zur Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr. Es symbolisiert das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit und ist ein Zeichen für Neubeginn. Für 2025 hatte ich mir vorgenommen, mich tiefer und bewusster mit der Natur zu verbinden und dazu gehört auch mich mit den Jahreskreisfesten mehr zu verbinden und sie auch zu feiern. Dabei ist meine Neugierde zu den den alten Kulturen der Maya’s und Inka’s wieder erwacht. Hier werde ich dranbleiben!

(Tag- und Nachtgleich)
Selbsthilfegruppe “Mein neues Leben – alkoholfrei”
Auch diesmal trafen wir uns zweimal im Monat in Neuss. Wir, das sind ein kleiner Kreis von Frauen und wir tauschen uns in einem geschützten Rahmen regelmäßig aus, unterstützen uns oder hören einfach nur zu. https://frauensuchtselbsthilfe.de/
Atemworkshop’s
Ein Atemworkshop Anfang März in Schermbeck „Schüttel dich frei & Spüre deinen Körper“ und ein Atemworkshop Ende März in Düsseldorf, Kloster Flingern „Der Atem und die innere Weite“. Beide sehr bewegend und befreiend! Magic! Sehr große Empfehlung.https://atematelier.de/
Dann nahm ich noch an einer Meditations-Session teil „Quantum Light“ (QLB) von der VHS, Kaarst-Korschenbroich. QLB ist eine einstündige Atemmeditation die reinigend und klärend für Körper, Geist und Seele ist.

Atemworkshop Kloster Flingern
Kräuterspaziergang
Wieder ein wunderschöner Kräuterspaziergang am Baldeneysee mit Franziska Dannheim (https://www.franziskadannheim.de/) Ich habe neue Kräuter kennengelernt, neue Geschichten gehört, eine Beinwellblüte genossen, Vogelmiere probiert auch ein Gänseblümchen. Bin ich allein unterwegs – wie zum Beispiel vergangenen Sonntag im Grafenberger Wald (Düsseldorf), erkenne ich am Wegesrand schon einige Kräuter und nasche.

Baldeneysee Essen

Krautschau mit Franziska Dannheim

Kräuterspaziergang am Baldeneysee
Ausblick
Die kommenden Monate laden dazu ein, dass ich wieder verstärkt mit dem Fahrrad unterwegs sein werde. In den letzten Tagen schaute ich schon vermehrt auf die Komoot-App und suchte mir schöne Touren aus, entweder Touren auf dem Sattel oder ja sogar eine Wandertour. Denn mit meinen zwei neuen Hüften ist es mir eine große Freude auf meinen Beinen die herrlichen Natur um uns herum zu entdecken. Also wenn ihr Tipps habt zum Beispiel eine schöne Übernachtungsmöglichkeit, oder etwas Schönes und Tolles, was ich unbedingt sehen sollte, gerne her damit. Und dann beginne ich so langsam mit der Planung meiner diesjährigen längeren Tour entlang der Ostseeküste. Sie beginnt in Rostock und wird auf Usedom enden. Die Insel Rügen will ich natürlich auch noch mitnehmen. Zudem überlege ich, ob ich mir eine sogenannte Action-Kamera zulege, damit ich schöne Eindrücke anders, besser, schöner festhalten kann Wo bitte sind die Frauen in meinem Alter, die alleine mit dem Fahrrad on tour sind ohne E-Bike? Mir fehlen diese Frauen auf Social Media. Mein Sohn sagt, das sei überflüssig, ich bräuchte keine Kamera. Eine meiner Freundinnen meint dazu, “unbedingt”. Noch bin ich mir unschlüssig, ob ja oder nein. Was meint ihr dazu?

Habt eine gute Zeit!
Eure Heike
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