Einatmen – Ausatmen – Lächeln:)

Ich halte fest an meiner Absicht, hier an dieser Stelle regelmäßig präsent zu sein. Doch mit meinen Anfängen hab ich so meine Schwierigkeiten. Das Thema des nächsten Beitrages war sofort klar, habe übrigens keinen  “Fahrplan” für meinen Blog. Ich folge meiner Intuition. Das, was dran ist, schreibe ich. Aber wie schon erwähnt, habe ich so mit den Anfängen meine Schwierigkeiten. 

Zuerst wollte ich mit folgendem Satz beginnen: “Seit fast einem Jahr fahre ich regelmäßig Richtung Ratingen, einmal im Monat oder alle zwei Wochen.” Doch seit Tagen denke ich darüber nach,  dass dies ein langweiliger Start für einen Beitrag sei und komme so ins Grübeln. Das Grübeln allerdings ist der Tod eines jeden Artikels. Der wird dann nämlich nicht fertig! Grübeln ist die schlimmste Sache der Welt! Bleibt halt der Satz so, wie ich ihn zu Beginn geschrieben habe. Hauptsache meine Message geht raus. Um das geht es. Um nichts anderes. 

Seit fast einem Jahr fahre ich also regelmäßig Richtung Ratingen, einmal im Monat oder alle zwei Wochen, je nachdem. Und dort besuche ich eine Atemtherapeutin. Raus aus meinem Kopf, rein in meinen Körper. Meinen Atem erforschen, ihn wahrnehmen, beobachten, erspüren. Eine spannende Reise. 

Mit jedem Atemzug nehmen wir Sauerstoff in uns auf, der von den Pflanzen dieser Erde als “Abfallprodukt” in die Atmosphäre abgegeben wird und in jedem Ausatmen gelangt Kohlendioxid als sogenanntes ”Abfallprodukt” wieder in die Atmosphäre. Das wird dann von eben diesen Pflanzen erneut aufgenommen. Ein Beispiel, dass die Natur keine Verschwendung kennt. Unser Atem ist ein Glied in der ökologischen Kette dieses Kosmos. Und unser Atem steht in Beziehung zu unserer Muskulatur, unseren Emotionen sowie unseren  Gedanken. 

Das erste was wir in unserem Leben tun, wenn wir hier auf dieser  Erde ankommen, ist einatmen. Das Letzte, was uns begleiten wird – am Ende unseres Lebens – ist erneut unser Atem. Wir atmen aus. Wieso habe ich mich nicht all die vielen Jahren tiefer mit ihm beschäftigt? Er begleitet mich doch mein ganzes Leben. Ich fand ihn – das sag ich jetzt mal hier an dieser Stelle – immer langweilig. Ich liebe es eher in Bewegung zu sein, wie zum Beispiel Fahrrad fahren oder schwimmen. 

Doch ich lasse mich jetzt auf dieses Abenteuer ein, möchte lernen, mich mehr und mehr zu spüren, mich bewusst mit meinem eigenen Körper zu befassen. Raus aus meinem Kopf, rein in meinen Körper!

In den letzten Wochen habe ich unter anderem meine Atemräume erforscht, habe meine Aufmerksamkeit nach Innen gerichtet und lerne die innere Bewegung meines Atems wahrzunehmen. Erkunde mit meinem Atem das Zwerchfell, den Bauchraum oder übe den verbundenen Atem.  Jede Atemsitzung ist anders. Indem ich versuche, mich ganz auf den Atem zu konzentrieren, kommt so manches Mal Unbewusstes in mein Bewusstsein, welches ich dann mit meinem Atem integrieren kann. Danach fühle ich mich sehr oft viel wohler in meinem Körper und so auch näher bei mir. So ganz anders als all die Therapien, die ich in den vielen Jahren meines Heilungsweges zur Hilfe nahm. Mal schaun, was noch alles so passiert:)

Einatmen – ausatmen – lächeln:)

Eure Heike  

P.S. 

Wusstest Du, dass wir mit jedem Atemzug Unmengen an Atome in uns aufnehmen, darunter etwa eine Million derselben Atome, die schon Katharina die Große, Christus oder der Häuptling Weißer Büffel eingeatmet haben. Also jeder Mensch, der jemals auf der Erde gelebt hat So könnten wir uns doch eigentlich mit jedem Menschen über den Atem verbinden, daraus Kraft, Zuversicht und Hoffnung schöpfen? Tun wir es? 

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