Mein Monat August 2025 war erfüllt von besonderen Begegnungen, kreativen Projekten und kleinen Momenten voller Lebensfreude, so ganz entsprechend, wie der August die Krönung des Sommers ist.
Inhaltsverzeichnis
Schöne Momente und Begegnungen
Buchclub-Freude
Manchmal ruft man etwas ins Leben und ist dann überrascht, wie schön es sich entfaltet. So geht es mir mit dem Buchclub, den ich hier an meinem Wohnort initiiert habe. Auch im August kamen wir wieder zu einem erfrischenden und inspirierenden Treffen zusammen. Besonders beglückend ist es, wenn wir uns darüber hinaus auch noch zu Lesungen verabreden.

Besuch von Lesungen
Im Clemens-Sels-Museum in Neuss (für mich ein erster Besuch) stellte Katharina Hagener ihren neuen Roman „Flusslinien“ vor. Ihre Lesung war lebendig, unterhaltsam – und an einigen Stellen überraschend witzig. Ihr literarisches Vorbild, wie sie erzählte, ist Virginia Woolf.
Eine weitere Lesung führte mich in den Tuppenhof nach Vorst. Auch dort traf ich einige Buchclub-Frauen wieder. Es ist für mich eine Freude, über Bücher ins Gespräch zu kommen, Gedanken auszutauschen und meinen Horizont durch diese Begegnungen zu erweitern.

Lesung: „Flusslinien – Katharina Hagener“
Die Begegnung mit den Rehen
Die Natur hat mir im August so manch eine leise Botschaft zugeflüstert. Auf einer Fahrradtour mit einem lieben Menschen stand ganz überraschend am Wegesrand, zart und verletzlich ein Rehkitz. Einige Tage später dann wieder: mehrere Rehe auf einem Feld. Das hatte mich nachdenklich gemacht. Vielleicht wollten sie mich erinnern, langsamer zu werden, genauer hinzusehen oder mich an meine Sanftheit erinnern. Bei meiner kleinen Recherche stieß ich auf die Bedeutung des Rehs als Krafttier: Es steht für Intuition, Sensibilität und die Fähigkeit, die feinen Energien der Umgebung wahrzunehmen. Zu Beginn des Jahres hatte ich mir vorgenommen, stärker meiner inneren Stimme zu vertrauen. Vielleicht war dies ein zarter Hinweis, auf diesem Weg weiterzugehen.

Projekt des Monats: Küchen-Makeover
Endlich! Nach so vielen Jahren habe ich das große Küchenprojekt begonnen. Gemeinsam mit meinem Sohn entfernten wir die über 20 Jahre alten Möbel, sortierten, strichen Wände neu und planten. Noch ist nicht alles fertig, doch ich freue mich auf das, was entsteht. Es ist viel Arbeit – und gleichzeitig aufregend, den vertrauten Raum neu zu gestalten.

Küchenrenovierung
Mein kreatives Projekt
Wie oft hatte ich gedacht: „Ach, ich möchte so gern mal wieder stricken oder auch mal häkeln. Nach einem langen Arbeitstag gemütlich mit Tee und Wolle auf dem Sofa sitzen. Inspiriert durch @maschenverloren50999 ging ich eines Tages ins Häkelstübchen bei mir um die Ecke, und kaufte Wolle und Häkelnadel. Die letzte Häkelnadel hatte ich zu meiner Grundschulzeit in der Hand. Mit ein paar YouTube-Videos als Begleitung legte ich zuhause los. Ta Ta, da ist mein kleines Werk:

Laptop-Tasche
Wofür ich besonders dankbar bin
Da bin ich auch schon bei meinem nächsten kreativen Projekt. Aber das ist schon 14 Jahre her. Es war damals mein erstes Vorhaben in meiner Abstinenz. Ich sehe mich noch heute in meiner damaligen kleinen Küche, am Küchentisch – Holz und Mullbinden – auf dem Tisch und am Werkeln. Und stellt euch vor, noch nach 14 Jahren werden jedes Jahr diese Engel zu Weihnachten von ganz lieben Menschen ins Fenster gestellt. Fühle mich extrem wertgeschätzt.

Engel

Radtour zum Hofgarten nach Düsseldorf
Eine Radtour durfte natürlich auch nicht fehlen. So fuhr ich zum Beispiel zum Hofgarten nach Düsseldorf. Eine kleine Auszeit, die Körper und Seele ein wenig belebte.

Hofgarten – im Blick au den KÖ-Bogen, Düsseldorf
Meine wohltuende Routine
Seit über 50 Tagen schreibe ich täglich. Setze mich früh morgens mit einer Tasse Kaffee an meinen Schreibtisch und schreibe. Während des Schreibens gesellt sich häufig mein Kater Kaspar dazu. Verpassen will er nichts. Ich schreibe, was mir in den Sinn kommt. Dazu habe ich vor ein paar Tagen einen kurzen Blogartikel verfasst. https://heikeespeter.de/ziele-erreichen-oder-einfach-leben-ein-ehrlicher-blick/ Schreib mir deine Gedanken dazu. Fakt ist, diese Routine nehme ich mit in den September – wer weiß was draus noch erwächst.
Vorfreude
In wenigen Tagen geht es los – meine Fahrradtour entlang der Ostseeküste. Ich freue mich auf das Meer und natürlich auf’s Radeln. Das Fahrrad ist blitzblank, die Taschen gepackt.

Im September steht noch eine Lesung im Hof-Cafè des SPZ ´(Sozial-psychiatrisches Zentrum) in Neuss an. Freue ich mich auch drauf – Es wird wieder eine gute Gelegenheit sein, psychiatrisch erkrankte Menschen zu ermutigen und zu inspirieren.

Lesung im Hofcafé, SPZ Neuss
Bücherfreude
Bücher – die mich zur Zeit begleiten und die ich noch lesen möchte:
- „Flusslinien“ von Katharina Hagena – lese die letzten Seiten
- „Wilde Stille“ von Raynor Winn. Es ist das Nachfolge-Buch von „Der Salzpfad“. Das Buch kommt in meine Ostseetour
- „Zauber der Stille“ von Florian Illies
- „Die Nacht der Alten Feuer“ von Hanna Meretoja – freue ich mich sehr drauf

„Bücherfreude“
Und nun bin ich neugierig: Welche kleinen oder großen Momente haben euren August besonders gemacht? Erzählt mir gern davon in den Kommentaren – ich freue mich drauf.
Deine radelnde Heike
0 Kommentare