Das neue Jahr ist angebrochen und viele reden über Visionen, ihre Vorhaben und über all die guten Vorsätze. Welche Projekte sie umsetzen wollen oder was sie erreichen wollen.
Vor einigen Tagen ging ich mit einer lieben Freundin vor unserer Haustür bei herrlicher Wintersonne spazieren und wir kamen auf diesen Hype zu sprechen. Wir waren uns schnell einig, dass das für das neue Jahr nicht unser Weg ist.
Ich gehe langsam in das neue Jahr. Ohne Druck. Fühle mich hinein.
Nicht jede von uns beginnt ein Jahr mit voller Energie. Manche beginnen es vielleicht mit Müdigkeit oder mit Vorsicht. Oder mit dem Wunsch, erst einmal nur da zu sein.
Anzukommen.
Vielleicht ist das kein Defizit. Ich frage mich, wie viele Menschen sich im Januar verlieren, weil sie glauben, sie müssten gute Vorsätze haben und sie müssten Vorhaben verfolgen. Dann wird ein Schritt für Schritt Plan erstellt, Journaling-Bücher werden angeschafft, ein Vision-Board wird erstellt und was weiß ich nicht noch alles. Ich weiß um die Kraft von Visionen. Doch der Lärm zum Jahresbeginn übertönt meine innere Stimme.
Vielleicht braucht ein neues Jahr nicht all das.
Ich freu mich auf die wechselnden Jahreszeiten, auf das Grün, das bald sprießen wird, sehe mich bei Mondlicht wandern und im Sommer auf dem Fahrrad sitzend neue Landschaften erkunden.
Will mich treiben lassen.
Gehe langsam in das neue Jahr.
Eine Richtung ist gegeben.
Mehr nicht.
Herzlich
Heike





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