Komme ich direkt zur Sache. Ohne Einleitung! Ich springe direkt in den Hauptteil, zum Wesentlichen, weil Deine und meine Zeit so kostbar ist. Doch wie lautet jetzt der erste Satz im Hauptteil? Es geht um Träume, es geht um Verpflichtungen, es geht um das, wohin wir wollen, was wir wollen.
Wie ernst nehmen wir unsere Träume, wie ernst nehme ICH meinen Traum? DU deinen? Aber nennen wir es mal nicht Traum, sondern das, was uns wichtig ist, was uns wertvoll ist. Was Du und ich in der Welt bewirken wollen, was wir umsetzen wollen. Welche Früchte wollen wir zum Vorschein bringen, was wollen wir ernten? Nächstes Jahr, um diese Zeit, würde die nächste Ernte anstehen.
Wie ernst nehmen wir unsere Träume? Bleiben wir dran, bleiben wir ihnen treu? Oder gehen sie im Trubel des Alltags immer wieder unter? Vor einigen Wochen sprach ich genau über dieses Thema mit einem lieben Menschen. Sie träumt von einer lebendigen Partnerschaft und ich, dass ich wieder mehr schreiben, Blogbeiträge veröffentliche möchte und und und.
Und dann tauschten wir uns aus, wie schwer es uns immer wieder fällt, dranzubleiben.
Ich zum Beispiel: Wie oft habe ich mich in den vergangenen Wochen und Monaten dabei ertappt, mir Ausreden einfallen zu lassen. Nein, es waren nicht offensichtlich Ausreden, sondern andere Dinge, die anscheinend wichtiger waren, als einen Blogbeitrag zu schreiben und diesen dann zu veröffentlichen. Immer wieder drängten sich andere Aufgaben in den Vordergrund: Berufliche Angelegenheiten, die unbedingt noch erledigt werden sollten oder mussten oder dann der liebe Haushalt. Wäsche anstellen, Staubsaugen, Wäsche aufhängen, Treppenhaus wischen, einkaufen, dann klingelt das Telefon, dann klingelt es an der Haustür und so weiter und so weiter. Nicht zu vergessen diese Stimme, die dann sagt, “Ich hab jetzt genug getan, ich mach jetzt nichts mehr “ und werfe mich direkt mit diesen Gedanken auf’s Sofa und schaltet dann den Fernseher an. Kenn wir alle.
Aber damit ist jetzt Schluss! Meine liebe Freundin und ich haben uns gegenseitig verpflichtet! Jawohl! Wir haben uns verpflichtet. Gegenseitig! Schritt für Schritt wollen wir beide unsere Träume verwirklichen. Einen Buddy an meiner Seite zu haben, verstärkt meine Absicht, liebevoll und aus Erfahrung weiß ich, dass so ein Buddy für mich eine richtig gute Strategie ist, um dahin zu kommen, wo ich hin will. Das heißt, eine freundliche Erinnerung und immer wieder mal ein Stupser vom Buddy, das wirkt. Jetzt an dieser Stelle fragst Du Dich vielleicht, zu was ich mich verpflichtet habe. Tja, jetzt begebe ich mich auf dünnes Eis, sehr dünnes Eis. Nun gut, gehe ich bewusst ein Risiko ein und teile es auch hier. Ich verpflichte mich dazu, alle zwei Wochen einen Blogbeitrag zu schreiben. Mal schauen, was passiert. Ich könnte komplett scheitern, mich vielleicht sogar blamieren. Egal, ich versuch’s.
Eigentlich ist so ein Blog – mein Blog – ja nicht lebenswichtig. Mir fallen so viele Gründe ein, nicht zu schreiben, es ist unfassbar! Glaubt es mir! Dabei drängen sich mir manchmal so viele Gedanken auf, die ich mitteilen will, die ich aufschreiben will – und tue es dann nicht!. Ist doch verrückt oder? Das, was uns wichtig ist oder was uns Freude bereitet, halten wir zurück, machen es einfach nicht! Nein! Ich hab mich jetzt verpflichtet meiner Freundin gegenüber und Euch!
Morgen sind die zwei Wochen um, und ich habe einen Blog geschrieben! Und wer weiß, vielleicht konnte ich Dich ein wenig mit meinem Beitrag inspirieren.
Love to you
Eure Heike
Danke Heike !