„Vielleicht sollte er jeden Morgen in den Himmel schauen und einmal still hinauflächeln, wie es der Protagonistin Wim Wenders‘ großartigem Film Perfect Days tut und mit diesem Blick und diesem Lächeln jeden Morgen den Tag begrüßt, bevor er loszieht, um die öffentliche Toiletten in Tokio zu putzen. Gerade jetzt im Winter, wo zwischen dem Himmel und uns dieses graue undurchdringliche Tuch hängt, das unverschämt viel Himmelslicht schluckt, sollte man unbedingt hinauflächeln und das Gefühl dieses Lächelns im Gesicht behalten und im Laufe des Tages immer mal wieder spüren“
aus „Abschied leben, Tagebuch eines Zeitgefühls“ von Gabriele von Arnim





„Gerade jetzt … , wo zwischen dem Himmel und uns dieses graue undurchdringliche Tuch hängt,“ … hach, das beschreibt den hiesigen Moselnebel so gut!
Einerseits mag ich ihn, zumindest ab und zu, meist jedoch nehme ich ihm wirklich übel, dass er das Sonnenlicht raubt.
Danke für das Zitat!
Herzlichst
Gabi
Liebe Gabi, schön das du hier vorbeigeschaut hast. „Moselnebel“ habe ich noch nie gesehen. Wäre vielleicht auch einmal eine Idee, mit dem Fahrrad die Mosel entlang zu fahren.
Herzlich, Heike